Die 9 Themen der 34a Sachkundeprüfung – Kompletter Leitfaden 2026
Alle neun Themen der 34a Sachkundeprüfung klar erklärt, damit du schneller lernst und direkt ins richtige Modul startest.
Die 9 Themen der 34a Sachkundeprüfung im Detail
Die Sachkundeprüfung nach §34a GewO entscheidet über deinen Einstieg ins Bewachungsgewerbe. Sie ist für viele angehende Sicherheitskräfte ein entscheidender Karriereschritt, doch die Durchfallquote liegt je nach Bundesland häufig zwischen 40 und 50 Prozent. Auf dieser Seite findest du alle 9 Prüfungsthemen im Detail: Was die IHK wirklich prüft, wo die meisten Punkte liegen, welche Fehler dich durchfallen lassen und wie du jedes Modul effizient meisterst.
Öffne die passenden Lektionen je Modul oder teste dein Wissen sofort im richtigen Fragenmodul der App.
Prüfungsnah gedacht
Bevor du loslegst: Das musst du über die Prüfung wissen
Seit dem 1. Juli 2025 gilt ein neues Bewertungssystem. Jede richtige Antwortoption zählt mit einem Punkt, die maximal erreichbare Punktzahl steigt auf 120 und die schriftliche Prüfung umfasst jetzt 82 Fragen in 120 Minuten.
| Schriftlicher Teil | Mündlicher Teil | |
|---|---|---|
| Format | Multiple Choice | Prüfungsgespräch |
| Dauer | 120 Minuten | ca. 15 Minuten |
| Fragen / Umfang | 82 Fragen | Fallbezogene Fragen |
| Max. Punkte | 120 | 50 % zum Bestehen |
| Bestehensgrenze | 60 Punkte (50 %) | 50 % richtige Antworten |
| Schwerpunkte | Alle 9 Sachgebiete | Rechtsthemen sowie Umgang mit Menschen, Verhalten in Gefahrensituationen und Deeskalation |
Wichtig
Punkteverteilung nach Thema – Hier liegen die meisten Punkte
Nicht jedes Thema wird gleich gewichtet. Besonders stark zählen Bürgerliches Recht und Straf- und Strafverfahrensrecht. Wer diese großen Rechtsmodule beherrscht, baut den wichtigsten Punktepuffer auf.
| Thema | Fragen | Max. Punkte | Anteil |
|---|---|---|---|
| 1. Recht der öffentlichen Sicherheit & Ordnung | 4 | 8 | 6,7 % |
| 2. Gewerberecht | 4 | 4 | 3,3 % |
| 3. Datenschutzrecht | 4 | 4 | 3,3 % |
| 4. Bürgerliches Recht (BGB) | 12 | 24 | 20 % |
| 5. Straf- und Strafverfahrensrecht | 12 | 24 | 20 % |
| 6. Waffenrecht | 4 | 4 | 3,3 % |
| 7. Umgang mit Menschen | 16 | 16 | 13,3 % |
| 8. Sicherheitstechnik | 8 | 8 | 6,7 % |
| 9. Unfallverhütungsvorschriften | 16 | 16 | 13,3 % |
| Gesamt | 82 | 120 | 100 % |
Strategische Erkenntnis
Transparenzhinweis
Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
Dieses Thema legt das Fundament für die gesamte Prüfung. Du musst sauber unterscheiden, welche Aufgaben der Staat hat, wo private Sicherheitsdienste eingesetzt werden und an welcher Stelle deine Befugnisse enden. Inhalte umfassen Grundgesetz und Gewaltenteilung, Polizeirecht, Jedermannsrechte, Hausrecht und Public-Private-Partnership. Dieses Thema ist zugleich Schwerpunkt der mündlichen Prüfung.
Hier passieren viele Denkfehler, weil Sicherheitsdienst und Polizei schnell in einen Topf geworfen werden. Die mündliche Prüfung beschäftigt sich vor allem mit der Abgrenzung der Bewachungstätigen zur Arbeit der Polizei. Wenn du sauber trennst, wer zuständig ist und wer was darf, nimmst du dir in vielen Fragen den größten Stolperstein.
Obwohl dieses Modul schriftlich nur 8 Punkte bringt, ist es für den mündlichen Teil unverzichtbar. Die IHK-Prüfer fragen hier gezielt nach, ob du den Unterschied zwischen hoheitlichem Handeln und privatem Sicherheitsdienst wirklich verstehst.
Oft steckt die richtige Antwort schon in der Rollenfrage: Staat, Polizei, Eigentümer oder Sicherheitsdienst?
Was mit öffentlicher Sicherheit und öffentlicher Ordnung gemeint ist
Wer im Ernstfall zuständig ist und wer nur meldet oder absichert
Wo deine Befugnisse als Sicherheitsmitarbeiter klar enden
Du bewachst ein Einkaufszentrum und beobachtest eine Schlägerei im Eingangsbereich. Darfst du die Beteiligten festhalten?
Die Antwort hängt davon ab, ob ein Jedermannsrecht nach §127 StPO greift oder ob du die Polizei verständigen musst. Genau solche Abgrenzungen trainierst du hier.
Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.
Sicherheitsdienst und Polizei gleich behandeln
Hausrecht mit hoheitlicher Befugnis verwechseln
Eine Dienstanweisung für eine Rechtsgrundlage halten
So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.
Erst die Rollen klären, dann erst die Fälle
Bei jeder Frage fragen: Wer handelt hier eigentlich?
Besonders die Grenzfälle trainieren, in denen Zuständigkeiten kippen
Dieses Modul unbedingt auch mündlich üben – formuliere laut Antworten auf typische Abgrenzungsfragen
Direkt mit Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung weitermachen
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Gewerberecht
Im Gewerberecht geht es um die Spielregeln der Branche selbst. Inhalte sind §34a GewO, Bewachungsverordnung, Zuverlässigkeit, Sachkundeprüfung und Anzeigepflichten. Hier lernst du, welche Voraussetzungen für das Bewachungsgewerbe gelten und welche Pflichten im Berufsalltag erfüllt werden müssen.
Das ist kein Nebenthema, sondern der rechtliche Alltag des Bewachungsgewerbes. Wer §34a, BewachV und die Pflichten rund um Ausweis, Register und Dienstanweisung nicht sicher draufhat, verschenkt leichte Punkte.
In der mündlichen Prüfung stehen vor allem die Themen Recht und Umgang mit Menschen im Mittelpunkt. Relevante Bereiche sind beispielsweise das Recht der öffentlichen Sicherheit und Datenschutz.
Achte auf Signalwörter wie Erlaubnis, Zuverlässigkeit, Ausweis, Register und Dienstanweisung.
Wann eine Erlaubnis nötig ist und woran Zuverlässigkeit hängt
Welche Pflichten Unternehmer haben und welche Beschäftigte
Welche Unterlagen, Nachweise und Vorgaben im Alltag wichtig sind
Einer der häufigsten Verwechslungsfehler: Die Sachkundeprüfung umfasst eine schriftliche und mündliche IHK-Prüfung, während die Unterrichtung nur ein 40-Stunden-Lehrgang ohne Abschlussprüfung ist. Die Sachkundeprüfung ist für besonders sensible Tätigkeiten vorgeschrieben, etwa Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum, Schutz vor Ladendieben und Bewachung im Einlassbereich von Diskotheken.
Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.
Unterrichtung und Sachkunde durcheinanderbringen
Pflichten von Chef und Mitarbeiter vermischen
Dokumentation als Nebensache behandeln
So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.
Pflichten als einfache Liste lernen: Wer muss was tun?
Branchenbegriffe immer mit einem Praxisbeispiel verknüpfen
Typische Prüfungswörter gezielt wiederholen
Merke dir die konkreten Tätigkeiten, die sachkundepflichtig sind – das kommt garantiert dran
Direkt mit Gewerberecht weitermachen
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Datenschutzrecht
Datenschutzrecht wirkt trocken, ist in der Prüfung aber sehr konkret. Inhalte umfassen DSGVO und BDSG, personenbezogene Daten, Videoüberwachung, Betroffenenrechte und den Datenschutzbeauftragten.
Datenschutz wirkt oft trocken, ist im Sicherheitsdienst aber überall drin: Besucherlisten, Ausweise, Kameras, Meldungen. In der Prüfung geht es weniger um Theorie als um die Frage, ob eine Datenerhebung wirklich nötig und erlaubt ist.
Dieses Thema ist auch mündlich relevant. Die IHK will wissen, ob du im konkreten Einsatz erkennst, wann Datenschutzgrenzen greifen, zum Beispiel beim Kopieren von Ausweisen, bei Videoaufzeichnungen oder beim Weitergeben von Besucherdaten.
Frag immer mit: Welche Daten werden erhoben, wofür und ist das wirklich erforderlich?
Personenbezogene Daten sofort erkennen
Wissen, wann Daten erhoben, gespeichert oder weitergegeben werden dürfen
Die Grundregeln Zweckbindung, Datensparsamkeit und Erforderlichkeit anwenden
Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.
Mehr Daten nehmen als nötig
Datenschutz mit bloßer Verschwiegenheit verwechseln
Kameras automatisch für immer erlaubt halten
So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.
Jede Maßnahme mit drei Fragen prüfen: Was, warum, wie lange?
Mit echten Situationen aus Empfang, Tor oder Kameraeinsatz lernen
Erst die Grundregeln lernen, dann die Sonderfälle
Merke dir den Dreiklang: Rechtsgrundlage → Zweck → Löschfrist
Direkt mit Datenschutzrecht weitermachen
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Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Das BGB liefert viele Rechtsgrundlagen für typische Situationen im Sicherheitsdienst. Inhalte sind Eigentum und Besitz, Notstände (§§ 228, 904 BGB), Schadensersatz (§ 823 BGB), verbotene Eigenmacht und Selbsthilferechte. Besonders wichtig ist, dass du Besitz, Eigentum, Hausrecht und zivilrechtliche Ansprüche im Kopf sauber trennen kannst.
Mit 24 Punkten ist BGB eines der zwei schwergewichtigsten Module. BGB und Strafrecht zusammen bringen 48 Punkte – das sind 40 % der Gesamtpunkte. Intensive Vorbereitung ist hier essenziell.
Im BGB stolpern viele nicht über schwere Fälle, sondern über unsaubere Begriffe. Wer Besitz, Eigentum und Hausrecht nicht klar trennt, liegt schnell daneben, obwohl die Frage eigentlich einfach war.
Oft reicht es schon, Besitz und Eigentum sauber auseinanderzuhalten.
Besitz und Eigentum nicht verwechseln
Wissen, was das Hausrecht praktisch erlaubt
Zivilrechtliche Folgen wie Schadensersatz grob einordnen können
Ein Besucher weigert sich, das Gebäude zu verlassen, obwohl ihm Hausverbot erteilt wurde. Darf der Sicherheitsmitarbeiter ihn hinausbegleiten?
Hier greift das Hausrecht in Verbindung mit den Besitzschutzrechten. Du musst wissen, wer das Hausrecht übertragen hat und welche Mittel verhältnismäßig sind.
Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.
Hausrecht wie ein Strafrecht behandeln
Eigentümer automatisch mit Besitzer gleichsetzen
Zivilrechtliche Ansprüche wie Sofortmaßnahmen lesen
So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.
Begriffe erst sauber definieren, dann Fälle dazu lösen
Kleine Wenn-dann-Schemata für Besitz, Eigentum und Hausrecht bauen
Dieses Modul bewusst gegen Strafrecht abgrenzen
Investiere hier überdurchschnittlich viel Lernzeit – 20 % der Gesamtpunkte liegen in diesem Thema
Direkt mit Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) weitermachen
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Straf- und Strafverfahrensrecht
Dieses Modul ist für viele das schwierigste, weil hier juristische Begriffe unter Zeitdruck auf konkrete Lagen angewendet werden müssen. Genau deshalb ist es aber auch eines der wertvollsten Themen für deine Prüfungsvorbereitung.
Hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen. In vielen Fragen steckt ein kleiner Fall: Jemand hält einen Täter fest, wehrt sich gegen einen Angriff oder reagiert über. Wenn du Notwehr, Notstand und Festnahmerecht sauber auseinanderhältst, holst du hier viele sichere Punkte.
Zusammen mit BGB macht Strafrecht 48 von 120 Punkten aus. Wer beide Module beherrscht, hat fast die Hälfte der nötigen Punkte bereits sicher.
Die IHK fragt hier selten stumpf Fakten ab. Meist musst du eine Lage rechtlich einordnen: erlaubt, strafbar oder gerechtfertigt?
Wann Notwehr wirklich vorliegt
Wann du jemanden vorläufig festhalten darfst
Wo Strafrecht aufhört und Strafverfahren anfängt
Ein Ladendieb wird beim Verlassen des Geschäfts gestellt. Er wehrt sich körperlich. Darf der Sicherheitsmitarbeiter festhalten?
Hier prüft die IHK, ob du §127 StPO korrekt anwendest und ob du die Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel beurteilen kannst.
Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.
Jede aggressive Lage sofort als Notwehr lesen
Beim Festnahmerecht zu viel oder zu wenig annehmen
Tat, Rechtfertigung und Verhältnismäßigkeit nicht sauber trennen
So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.
Jede Frage wie einen kleinen Fall lesen: Wer tut was, auf welcher Grundlage?
Angriff, Gegenwärtigkeit, Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit sauber lernen
Dieses Modul immer mit Fragen trainieren, nicht nur mit Lesen
Baue dir eine Prüfkette: Liegt ein Angriff vor? → Ist er gegenwärtig? → Ist die Reaktion erforderlich? → Ist sie verhältnismäßig?
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Waffenrecht
Beim Thema Waffenrecht geht es nicht darum, möglichst viel über Waffen zu wissen, sondern rechtlich sauber einzuordnen, was erlaubt, verboten oder erlaubnispflichtig ist.
Beim Waffenrecht kosten oft kleine Begriffe die Punkte. Die IHK schaut genau darauf, ob du Besitz, Führen und Transport wirklich unterscheiden kannst und ob du die Grenzen im Bewachungsgewerbe kennst.
Auch wenn dieses Modul nur 4 Punkte bringt, kann Waffenrecht in der mündlichen Prüfung ebenfalls drankommen. Häufig geht es dann um Fragen, was ein Sicherheitsmitarbeiter nachweisen muss, um im Dienst bewaffnet zu sein.
Bei Waffenfragen steckt die Lösung oft in einem einzigen Wort: führen, besitzen, transportieren oder zugriffsbereit.
Was das Gesetz als Waffe oder verbotenen Gegenstand einordnet
Besitz, Führen und Transport sicher unterscheiden
Die Grenzen für Sicherheitsmitarbeiter kennen
Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.
Besitz und Führen gleich behandeln
Notwehr mit einer waffenrechtlichen Erlaubnis verwechseln
Einsatzmittel ohne klare Rechtsgrundlage als erlaubt ansehen
So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.
Immer zuerst den Begriff klären, dann erst den Fall
Fragen markieren, in denen Transport und Führen abgegrenzt werden
Kurz, aber oft wiederholen – hier zählen die Details
Lerne die drei Schlüsselbegriffe als Dreiergruppe: Besitzen → Führen → Transportieren
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Umgang mit Menschen
Der Umgang mit Menschen ist kein weiches Nebenthema, sondern ein echter Prüfungs- und Praxishebel. In der schriftlichen Prüfung werden aus diesem Bereich 16 Fragen gestellt. Wer professionell kommuniziert, verhindert Konflikte früher und arbeitet sicherer.
Dieses Modul wirkt weich, bringt aber viele Punkte und ist ein absoluter Schwerpunkt der mündlichen Prüfung. Die IHK will sehen, ob du in Stresssituationen ruhig bleibst, sauber kommunizierst und Konflikte nicht unnötig eskalieren lässt.
Prüfungsinhalte umfassen insbesondere Verhalten in Gefahrensituationen und Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen sowie interkulturelle Kompetenz unter besonderer Beachtung von Diversität und gesellschaftlicher Vielfalt.
Meist ist nicht die harte Reaktion richtig, sondern die professionelle.
Klar, ruhig und respektvoll kommunizieren
Früh merken, wann eine Lage kippt
Deeskalieren, statt zusätzlich Druck aufzubauen
Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.
Zu schnell in Konfrontation gehen
Die eigene Wahrnehmung ungeprüft für sicher halten
Unter Stress unsauber oder provozierend sprechen
So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.
Mit Beispielen und Gesprächssituationen lernen, nicht nur mit Definitionen
Körpersprache, Tonfall und Abstand immer mitdenken
Deeskalationsprinzipien so oft wiederholen, bis sie sitzen
Mündlich trainieren: Formuliere laut, wie du in einer konkreten Konfliktsituation reagieren würdest
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Sicherheitstechnik
Sicherheitstechnik prüft, ob du technische Schutzmaßnahmen in der Praxis verstehst. Es geht nicht um Elektronik im Detail, sondern darum, Zweck, Nutzen und Grenzen typischer Systeme sicher einzuordnen.
Technikfragen sind oft leichter, wenn man sie praktisch denkt. Die IHK will nicht wissen, ob du Elektroniker bist, sondern ob du verstehst, wofür ein System da ist, was es meldet und wo seine Grenzen liegen.
Auch in der mündlichen Prüfung können Technikfragen kommen. Widerstandswerte und Widerstandsklassen tauchen dort als praktische Einordnungsfragen immer wieder auf.
Denk bei jeder Technikfrage in drei Schritten: erkennen, melden, reagieren.
Gängige Sicherheitsanlagen unterscheiden
Wissen, was Technik leisten kann und was nicht
Technik mit Abläufen und Menschen zusammendenken
Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.
Technik als alleinige Lösung sehen
Alarm, Meldung und Intervention nicht zusammendenken
Grenzen von Kamera, Sensor oder Anlage unterschätzen
So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.
Jedes System über Zweck, Signal und Reaktion lernen
Immer mit einem typischen Einsatzfall verknüpfen
Begriffe wie erkennen, sichern, melden und abschrecken sauber trennen
Merke dir für jedes System: Was erkennt es? → Was meldet es? → Was passiert danach?
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Unfallverhütungsvorschriften
Die Unfallverhütungsvorschriften sorgen dafür, dass Sicherheitsarbeit nicht nur rechtlich, sondern auch praktisch sicher ausgeführt wird. Dieses Thema ist stark an typischen Einsatzsituationen orientiert.
Hier geht es um Dinge, die im Einsatz wirklich passieren: Alleinarbeit, Nachtarbeit, Stress, Gefahrensituationen. Wer Arbeitsschutz nur als Pflichttext sieht, versteht das Modul falsch und verschenkt Punkte.
Mit 16 Fragen und 16 Punkten ist UVV genauso gewichtig wie Umgang mit Menschen. Zusammen bringen diese zwei Praxis-Module 32 Punkte und damit mehr als ein Viertel der gesamten Prüfung.
Frag dich bei jeder Lage: Wo liegt das Risiko und was schützt hier konkret?
Gefahren im Einsatz früh erkennen
Passende Schutzmaßnahmen auswählen
Pflichten von Arbeitgeber und Beschäftigten auseinanderhalten
Genau hier gehen in der Prüfung oft unnötige Punkte verloren.
Arbeitsschutz als reine Formalität behandeln
Eigensicherung erst nach dem Vorfall mitdenken
Chefpflichten und Eigenverantwortung vermischen
So arbeitest du das Modul sinnvoll und ohne Leerlauf durch.
Mit echten Lagen aus Objekt, Streife und Veranstaltung lernen
Bei jeder Frage zuerst das Risiko benennen
Arbeitsschutz mit Kommunikation, Technik und Organisation zusammensehen
Eigensicherung ist Thema Nr. 1 – erst eigene Sicherheit, dann handeln
Direkt mit Unfallverhütungsvorschriften weitermachen
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Dein Lernplan: So teilst du deine Zeit optimal auf
Dein Lernplan: So teilst du deine Zeit optimal auf
Basierend auf der Gewichtung dieser Seite empfiehlt sich eine klare Reihenfolge. Starte mit den großen Rechtsmodulen, sichere danach die beiden praxisstarken 16-Punkte-Module und arbeite die kleineren Themen anschließend gezielt nach.
| Priorität | Thema | Punkte | Empfohlener Lernzeit-Anteil |
|---|---|---|---|
| Hoch | BGB (Bürgerliches Recht) | 24 | 20 % |
| Hoch | Straf- und Strafverfahrensrecht | 24 | 20 % |
| Mittel | Umgang mit Menschen | 16 | 15 % |
| Mittel | Unfallverhütungsvorschriften | 16 | 15 % |
| Basis | Recht der öffentlichen Sicherheit | 8 | 8 % |
| Basis | Sicherheitstechnik | 8 | 8 % |
| Basis | Gewerberecht | 4 | 5 % |
| Basis | Datenschutzrecht | 4 | 5 % |
| Basis | Waffenrecht | 4 | 4 % |
Frühzeitig anfangen: Plane mindestens 6 bis 8 Wochen Vorlaufzeit ein und arbeite die Module systematisch nach Gewichtung durch.
Mit allen 9 Themen strukturiert weiterlernen
In der App bekommst du zu jedem Modul die passenden Lektionen, Fragen und direkte Einstiege in das richtige Thema.
Jetzt kostenlos in die AppHäufig gestellte Fragen zur 34a Sachkundeprüfung
Wie viele Fragen hat die 34a Sachkundeprüfung?
Die schriftliche Prüfung umfasst 82 Fragen in 120 Minuten. Zum Bestehen brauchst du mindestens 60 von 120 Punkten.
Wie hoch ist die Durchfallquote?
Je nach Bundesland und Prüfungsstelle liegt die Durchfallquote oft zwischen 40 und 50 Prozent. Einzelne Lern- und Branchenquellen nennen auch höhere Werte. Der wichtigste Hebel bleibt eine strukturierte Vorbereitung.
Was kostet die Prüfung?
Die Sachkundeprüfung ist kostenpflichtig. Viele Lernquellen nennen rund 170 Euro als groben Richtwert, die tatsächlichen Gebühren variieren aber je nach IHK teils deutlich.
Wie oft darf ich die Prüfung wiederholen?
Die Prüfung kann wiederholt werden. Wenn nur die mündliche Prüfung nicht bestanden wurde, kann sie bei vielen IHKs separat erneut abgelegt werden, ohne die schriftliche Prüfung noch einmal zu schreiben.
Wie lange ist der 34a-Schein gültig?
Der Sachkundenachweis ist unbefristet gültig. Einmal bestanden, bleibt er als Nachweis dauerhaft erhalten.
Wann findet die Prüfung statt?
Die schriftliche Sachkundeprüfung ist bundeseinheitlich organisiert und findet im Regelfall am dritten Donnerstag eines Monats statt. Die konkrete Anmeldung und Terminbestätigung läuft über deine zuständige IHK.
Quellen & Stand
Die wichtigsten Fakten dieser Seite wurden gegen öffentliche IHK- und Branchenquellen abgeglichen. Offizielle IHK- oder IHK-nahe Quellen stehen zuerst. Ergänzende Lern- und Fachquellen dienen dort als Zusatz, wo öffentliche Detailangaben nicht überall gleich tief verfügbar sind.
Stand dieser Inhaltsfassung: 8. März 2026. Gebühren, Einzelfristen und regionale Hinweise können je nach IHK abweichen.
Offizielle IHK- und IHK-nahe Quellen
Grundlage für Prüfungsformat, Termine, Schwerpunktsetzung, Gebührenhinweise und Wiederholungslogik.
Ergänzende Lern- und Fachquellen
Ergänzende Quellen für Gewichtungslogik, sachkundepflichtige Tätigkeiten und zusätzliche Einordnung zum neuen Bewertungssystem.

Mohamad Almajzoub
Mohamad Almajzoub hat die §34a Sachkundeprüfung selbst abgelegt und weiß genau, wo die größten Hürden liegen. Als Gründer von 34a Master entwickelt er digitale Lösungen, die komplexe juristische Sachverhalte verständlich und anwendbar machen – damit du die Prüfung beim ersten Mal bestehst.
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